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6. April 2006
How to pick your trainer

oder wie Sie Ihr Geld dem richtigen Trainer geben.

Trainingsinstitute und Trainer gibt es wie Sand am Meer. Vermutlich sogar noch ein paar mehr. Google bietet für den Suchbegriff „Trainer“ mehr als zwei Millionen Links an. Und dabei ist die Suche noch auf Österreich beschränkt. Wie also den richtigen Trainer, die richtige Trainerin finden?

Ich habe dafür auch kein Patentrezept. Ich kann Ihnen aus meiner sehr subjektiven Sicht erzählen, was für mich die wichtigen Punkte bei der Auswahl waren und sind.

Das erste Mal

Mein allererstes Training besuchte ich auf die Empfehlung eines Freundes hin. Das ist natürlich eine sehr erfolg versprechende Variante. Sie erfahren aus erster Hand, worum es in dem Training geht, wie der Trainer oder die Trainerin arbeitet und was das Training genau bewirkt hat. Dabei kann wenig schief gehen. Gleichzeitig könnten Ihnen natürlich tolle Trainerinnen und Trainer entgehen, nur weil Sie niemanden kennen, der dort ein Training besucht hat.

Im Netz gefangen

Schwieriger gestaltet sich die Online-Recherche. Sich durch hunderte Seiten durchzuwühlen, macht nicht unbedingt allen Spaß. Persönliche halte ich nichts von der Gleichung: Tolle Homepage = toller Trainer. Einer meiner besten Trainer hatte bis vor kurzem eine wirklich üble Homepage. Jetzt hat er eine hervorragend gemachte Seite und geändert hat sich nichts: Er war sehr erfolgreich und er ist es geblieben. Ein paar Basics sollte die Homepage allerdings erfüllen. Wenn Trainings angeboten werden, die sich zum Beispiel rund um das Thema Kommunikation drehen, dann kommt es nicht gerade gut, wenn die Seite vor Rechtschreibfehlern nur so strotzt und eine vage Formulierung die nächste jagt. Mir ist wichtig, dass ich beim Lesen das Gefühl bekomme, dass die Gestalter der Seite meinen, was sie schreiben.

Kann der das überhaupt?

Und noch etwas zu den Basics: Trainer ist in Österreich keine geschützte Berufsbezeichnung. Also kann sich jede und jeder Trainer nennen. Achten Sie darauf, dass die Trainerin oder der Trainer Ihrer Wahl zumindest eine Trainerausbildung besucht hat. Idealerweise eine, die intensiver war als ein 3-Tages-Crash-Kurs.

Stellen Sie sich selber die Frage, was Sie eigentlich von einem Workshop erwarten. Wie wichtig sind Ihnen Theorie und eingesetzte Methoden? Wollen Sie darüber reden oder es erleben und spüren? Oder beides? Hinterfragen Sie vor Ihrer Anmeldung, in welchem Verhältnis Theorie und Praxis stehen.

Gerade habe ich über eingesetzte Methoden geschrieben. In meiner Welt habe ich die Trainerinnen und Trainer immer für besser gehalten, die nicht eine Methode oder einen Ansatz zur absoluten Weisheit erheben, sondern offen bleiben und das verwenden, das funktioniert. Für mich persönlich habe ich den Weg gewählt, mein Trainer Know-How auf die solide Basis von NLP™ und DHE ™ zu stellen und mich von dort aus weiter zu verzweigen (Stefan hat es übrigens genau so gemacht). So etwas habe ich auch immer bei meinen Ausbildungen gesucht. Bei der Gelegenheit können Sie auch gleich überprüfen, wie aktuell das Wissen ihres Wunschtrainers oder ihrer Wunschtrainerin ist. Ich war immer ein wenig verstört, wenn ich bei einem Institut war und dort plötzlich Overhead-Folien verwendet wurden. Da gibt es bessere und modernere Methoden.

Lernen Sie Ihren Trainer oder ihre Trainerin kennen!

Jede seriöse Trainerin und jeder seriöse Trainer wird Ihnen nicht nur die Möglichkeit geben, mit ihr oder ihm in Kontakt zu treten … Sie werden sich darüber freuen! Mailen Sie oder rufen Sie an. Für mich waren die Kontakte per Mail immer „spielentscheidend“.

Viel Spaß also bei der Suche! Übrigens: Wenn Sie schon mal hier sind … ich freue mich, wenn Sie bleiben!

Christoph

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